Simbabwe
Simbabwe hat eine der höchsten HIV-Infektionsraten der Welt: Ein Viertel aller Erwachsenen sind HIV-positiv. 980.000 Kinder haben durch AIDS bereits ihre Mutter oder ihren Vater verloren. Die tödlich verlaufende Krankheit und die derzeitige Dürre haben viele Familien in Not gestürzt. Die Bildungssituation ist katastrophal: Durch die Landreform müssen sich viele Familien in Regionen ohne Schulen niederlassen. Hier findet der Unterricht in provisorischen Schuppen, in Kirchen oder unter Bäumen statt. Doch arme Familien können die hohen Schulgebühren häufig nicht tragen. Landesweit geht jedes dritte Kind nicht zur Schule. UNICEF konzentriert sich in Simbabwe auf die 18 ärmsten Distrikte. Geplant ist hier, 80 Schulgebäude neu zu bauen und 50 reparaturbedürftige Schulen instand zu setzen. Darüber hinaus versorgt UNICEF 700 Schulen mit Büchern und weiterem Schulmaterial. 50 Schulen sollen Trinkwasserbrunnen sowie hygienische Latrinen erhalten. UNICEF richtet zu¬dem 50 so genannte Kinderclubs ein. Malen und andere Aktivitäten hel¬fen hier vor allem den Waisen, besser mit ihrer schwierigen Situation zurechtzukommen. Die Clubs informieren aber auch über den Schutz vor AIDS – besonders für Mädchen sind diese Informationen überlebenswichtig.


