Mosambik

MosambikIn Mosambik leben viele Familien in sehr armen, ländlichen Regionen. Es gibt zu wenig Schulen und die Kinder müssen früh zum Lebensunterhalt beitragen. Die Folge: Landesweit besuchen zwei von fünf Kindern keinen Unterricht. Besonders Mädchen sind benachteiligt. Mehr als Jungen leiden sie darunter, dass viele Schulen nicht einmal über Toiletten verfügen. Wenige Chancen auf Schulbesuch haben auch die über 320.000 Kinder und Jugendliche, die durch AIDS Mutter oder Vater verloren haben. Viele von ihnen müssen die Schule verlassen und Geld zum Überleben verdienen. UNICEF hilft in Mosambik, die Ausstattung von Dorfschulen zu verbessern und sie mit Trinkwasseranschluss und hygienischen Latrinen auszustatten. Die Kinder erhalten Hefte, Stifte sowie weiteres Schulmaterial. UNICEF unterstützt auch die Gründung von Elternkomitees, die den Schulbetrieb unterstützen. Die Lehrer werden geschult, den Unterricht besser auf die Bedürfnisse der Kinder abzustimmen. Gemeinsam mit von UNICEF ausgebildeten Dorfhelfern machen sie sich dafür stark, dass Waisen gut betreut werden und zur Schule gehen können.