Angola

AngolaNach jahrelangem Krieg brauchen die Kinder in Angola dringend Hilfe. Im Bürgerkrieg starben 1,5 Millionen Menschen – und noch immer sind die Folgen der Kämpfe überall deutlich sichtbar. In vielen Dörfern sind die Hütten und Schulen zerstört. Viele zurückkehrende Flüchtlinge haben alles verloren,die Mädchen und Jungen haben oft jahrelang keinen Unterricht erhalten. Kinder, die durch den Krieg oder durch AIDS zu Waisen wurden, sind in Gefahr, ausgebeutet zu werden oder auf der Straße zu landen. UNICEF hilft in Angola, insgesamt 500 einfache Schulen zu bauen. Bauherren sind die Dorfbewohner selbst: Aus selbst gebrannten Lehmziegeln mauern sie die Klassenräume. UNICEF stellt ergänzendes Material wie Zement und Holz bereit und hilft, den Schulbau zu koordinieren. 1.000 Schulen sollen wieder hergerichtet werden. UNICEF sorgt auch dafür, dass die Schulen Trinkwasseranschluss sowie hygienische Toiletten erhalten. Bei Bedarf stellt UNICEF auch Schulmaterial bereit. Um die Qualität des Unterrichts zu verbessern, erhalten 18.000 Lehrer Fortbildungen.