Peter Krämer, 1. Vorsitzender

Reeder, Marine Service Gruppe

(* 2. Dezember 1950 in Salzburg/Österreich), lebt seit 1953 in Hamburg.

Nach dem Abitur studierte er zunächst Soziologie und Pädagogik in Hamburg, wechselte 1972 zum Jura-Studium an die Universität Köln, das er 1981, nach seiner Referendarzeit am Oberlandesgericht Düsseldorf, mit Prädikat abschloss.
1982 wurde Peter Krämer Geschäftsführer in den familieneigenen Hamburger Schifffahrtsunternehmen Marine Service GmbH (MS) und Chemikalien Seetransport GmbH (CST). Seit 1987 ist er alleiniger geschäftsführender Gesellschafter dieser Marine Service Gruppe, die Krämer bis heute zu einer der führenden und international bekannten Tankschiffreedereien ausgebaut hat.

Mit seiner öffentlichen Opposition gegen den Irak-Krieg im Februar 2003 knüpfte Peter Krämer an seine politische Arbeit während seiner Schul- und Studienzeit an.
Gemeinsam mit der Journalistin Dr. Luc Jochimsen entwickelte Krämer im Januar 2003 die Idee, Kirchen, Arbeitgeber und Gewerkschaften öffentlich aufzufordern, mit ihrem politischen Gewicht die zentrale Antikriegsdemonstration in Berlin zu unterstützen. Der offene Brief, von 26 Persönlichkeiten aus Politik, Medien und Wirtschaft unterzeichnet, wurde am 3. Februar 2003 in der FAZ, der FR und im Hamburger Abendblatt als ganzseitige Anzeige abgedruckt und stieß bei den Angeschriebenen und in der Öffentlichkeit auf große Resonanz.
Ermutigt von dieser Wirkung rief Peter Krämer gemeinsam mit sechs prominenten Kriegsgegnern die Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts e.V. ins Leben.
Der engagierte Reeder übernimmt zunächst sämtliche Ausgaben des gemeinnützigen Vereins, mit dessen Zielen und Aktionen er zur kontinuierlichen Stärkung des internationalen Friedensgedankens beitragen will.

Peter Krämer ist verheiratet und hat einen Sohn.